Hinter Zeitz gehts weiter

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Schöne Landschaften und viele kleine Anstiege...

Es ist Sonntag und der Wetterbericht bleibt seiner Prognose treu. Heute konnte man noch ein Mal schönstes Herbstwetter genießen.

Zwei Freunde und ich nutzten den Tag für eine Tour in Richtung Zeitz. Tatsächlich bin ich selbst noch nicht so oft in diese Richtung gefahren. Und wenn, dann habe ich noch vor Zeitz den Lenker in Richtung Heimat eingeschlagen. Andernfalls werden die Touren sonst gerne wesentlich länger als 100 km. Zumindest wenn ich alleine unterwegs bin, überschreite ich diese Marke nicht so oft. Zugegeben bin ich nicht der geborene Brevet-Fahrer. Lame, ich weiß... Irgendwie ist mein Sitzfleisch dafür nicht ausreichend. Stattdessen fühle ich mich auf Distanzen bis ungefähr 150 km am wohlsten. Es darf ja auch mal mehr sein, wenn es sein muss 😁

Damit war diese 120er-Tour genau richtig. In Leipzig gestartet (oh, spät dran, sorry Dudes!) führte uns die Route über Markkleeberg, Groitzsch und Lucka nach Meuselwitz. Hinter Meuselwitz beginnt das Gelände etwas welliger zu werden. Die kleinen Straßen, die zum Sonntag wenig befahren waren, führten über hügelige Weiden und Felder und durch kleine Alleen von Dorf zu Dorf. Zwischendurch hatte man immer wieder den Blick auf einen See. Zusammen mit der Herbstlandschaft war das ganz nett. An dieser Stelle hatte man die meisten Anstiege bereits bewältigt. Zwischendurch muss man immer wieder kurze Teilstücke mit Kopfsteinpflaster bewältigen. Das kann man gut oder schlecht finden. Ich bin nicht so scharf darauf, aber es waren insgesamt nur einige hundert Meter.

Einige davon sind wir als Sprint gefahren. Die Ausbeute war dabei auch ganz gut! Im Gegensatz zu unserem Routenersteller (danke für die tolle Strecke und Chapeau!) habe ich keine drei KOM´s geholt. Dafür aber ganz viel zweite Plätze 😂 Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich das nicht ein bisschen schade finde. Gerade wenn man die Segmente nicht kennt und nicht weiß wo Start und Ziel liegen, benötigt man neben dicken Beinen auch ein Feeling dafür, wo es losgehen könnte und wie weit man ballern muss. Manchmal habe ich aber weder das Eine noch das Andere 😁 Trotzdem war die Form ganz zufriedenstellend, obwohl ich in letzter Zeit weniger (und weniger intensiv) fahre. Die 3 Zwift-Sessions diese Woche haben sicher ein Wenig dazu beigetragen.

Anschließend führte uns der Weg über Hohenmölsen und an Lützen vorbei zurück nach Leipzig. Auch dieses Teilstück lässt sich durch einige schöne Straßen und Radwege sehr gut fahren. Eine Kaffeepause haben wir in Hohenmölsen eingelegt. Gefühlt kam mir noch während der Kuchenbestellung der Energieriegel, den ich kurz vorher gegessen habe, zu den Ohren raus. Deshalb hatte ich nur 4 Weihnachtsplätzchen und einen Cappuccino bestellt, was die Verkäuferin ziemlich amüsant fand 🤷‍♂️

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